Fachsprachen

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Winter

nun ist schon das nächste Jahr unauffällig eingeläutet worden. in all dem Spektakel, das die Welt machte, war es kaum zu bemerken gewesen. auch der Winter zeigt sich bisher unschlüssig, ob er als Grau bis in den Frühling schleichen soll, oder ob er sich doch in ein schroffes Weiß kleidet. heute legte er erstmal einen sanften, londoner Nebel über die gleichzeitig so geometrisch geordnet und unaufgeräumt darstehenden Häuser des Berliner nördlichen Ostens – und einen Moment lang dämmerten einem wieder die stillen achtziger und neunziger Jahre, als alles Grau in Grau stand und von nichts, außer einer aussterbenden Ideologie behelligt wurde. die Straßen waren leer wie damals und der Nebel erleichterte einem das Verschlucken der tristen Ansichten von Hintergründen und -höfen. und jemanden, von allen Bezugspunkten losgelöst, in virtuellen Welten aufgelöst,  mag das Unumstößliche dieser unfreundlichen Mauerwerke sogar etwas Tröstendes geben, wie Haltemarkierungen einer widerständigen Realität, an der eine junge Zuversicht sich windböig hochjuchzen könnte.
in solchen Zeitsenken liegt der Lärmpegel angenehm tief, einen Moment vielleicht sogar gegen Null – und es gibt nichts aufzuzeichnen, höchstens eine stille Hoffnung ins Notizbuch.

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Rosenthaler Platz, street drummer

 

2016-02-29 10.57.19

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Iceland among the russian Diaspora in Berlin in Our Vater in Neukölln

what happened? who knows, but it was SPLENDID!

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Dhaka, three places, three sounds: Old dhaka: Riskhas, Slums: praying and Dhanmondi: a song

In Old Dhaka Rikshas were all the time passing by while a man repaired his accordeon. Nearby the slums a man prayed through the mikro while another prepared food in a big pan.
In Dhanmondi i met a nice guy on the street, we talked and then he began to sing his song, he himself had composed

And some pictures:

a school

2015-09-09 08.43.29

the 4 brillant poets, translators in front of a monument for the murdered intellectuals

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Belokuricha, Altai, ein Loch im Fluss …

image Entlang des Wegs zum Berg, von der Stadt Belokuricha, der Fluss Belokuricha, aufgezeichnet von Aljona M, vielen Dank

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im Innern des Zuges

wie soll man ein Land nicht mögen, in dem Züge noch solcherart akustisch die Landschaft erfahren, in dem der Körper zu leben  beginnt und folglich sich die Anschauung von Substanz nährt

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