Archiv der Kategorie: Knistern

im Innern des Zuges

wie soll man ein Land nicht mögen, in dem Züge noch solcherart akustisch die Landschaft erfahren, in dem der Körper zu leben  beginnt und folglich sich die Anschauung von Substanz nährt Advertisements

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Zuggleißen

so träge arbeitet sich der verrostete Zug über die müden Schienen, dass der Tag daraus seine hellen Funken schlägt

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heute im Café las ich „“unter dem Lorbeerbaum, dessen Blätter wie Blechplättchen leise rascheln“ (W.G. Sebald – die Ausgewanderten) – und während draußen der Schnee unaufhörlich rieselte erinnerte ich mich an das Klingen des klirrenden Eises an den  Ästen im … Weiterlesen

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herbstliches … Sommerrevuepassierenlassen

wie weit muss einer laufen, um sich einzuholen, wie weit muss man fliehen, damit einen nicht die Wehmut des Passierten ebenso wie des achtlos Vorbeigegangenen einholt? aus gegebenem Anlass, aus einer schönen Aufwartung heraus wieder Herausgesuchtes, Aufgefundenes: ein fast verschollener … Weiterlesen

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Dichter stehen am Pranger

    (vom Festival Pranger in Slowenien) es liest und steht am Pranger Viktor Ivaniv, es singt der Bürgermeister von Pilstanj, Beine und Gesicht zweier junger slowenischer Talente)

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